Manfred Eigen

Manfred Eigen mit Alt-Oberbürgermeister Ernst Otto Stüber
Manfred Eigen mit Alt-Oberbürgermeister Ernst Otto Stüber
Manfred Eigen wurde am 9. Mai 1927 in Bochum geboren. Er legte 1944 sein Abitur - zu der damaligen Kriegszeit Notabitur genannt - am Humanistischen Gymnasium, dem heutigen Gymnasium am Ostring, in Bochum ab. Er wohnte mit seinen Eltern in der Weiherstraße am Schauspielhaus. Friedrich Ernst Eigen, der Cellist im Orchester der Städtischen Bühnen Bochum war, vererbte seinem Sohn musikalische Fähigkeiten: Manfred Eigen spielt Cello und Klavier. Seine große naturwissenschaftliche Leidenschaft führte ihn 1945 nach Göttingen, um ein Studium der Physik und Chemie aufzunehmen. Nach seiner Promotion 1951 zum Dr. rer. nat. (physikalische Chemie) wurde er bereits 1964 zum Direktor für physikalische Chemie am Max-Planck-Institut in Göttingen ernannt. Seine Entwicklungen im Bereich neuer kinetischer Messtechniken fanden weltweit Beachtung. Bereits im Alter von 40 Jahren erhielt er 1967 mit Ronald George Wreyford Norrish und George Porter den Nobelpreis für Chemie. Damit wurde die Entwicklung der so genannten Relaxationsverfahren honoriert, die auf Studien über ultraschnell ablaufende chemische Reaktionen basiert. Manfred Eigen ist Generalist der Wissenschaften, da er Verbindungen einzelner fachwissenschaftlicher Ansätze aufzeigt.

Neben zahlreichen Ehrendoktortiteln und Honorarprofessuren wurde Manfred Eigen national sowie international mit Preisen ausgezeichnet.

Am 17. Dezember 2001 wurde ihm die Ehrenbürgerschaft der Ruhr-Universität Bochum verliehen. An diesem Tage trug er sich in das Goldene Buch der Stadt Bochum ein.

Manfred Eigen lebt und forscht heute überwiegend in Kalifornien / USA.


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