Nr. 7 Dorstener Straße

Konzeptvorschlag zur Gestaltung des Kunstlichttores an der Dorstener Straße

Analyse der örtlichen Gegebenheiten/Handlungsstrategien

 
Die Dorstener Straße ist vom Verkehr stark frequentiert. Die Eisenbahnbrücke kreuzt sie nicht rechtwinklig, sondern schräg. Dadurch schließen sich aus beiden Perspektiven - stadteinwärts sowie stadtauswärts - jeweils die Stirnseiten der Pfeiler zu einer Fläche oder die Sicht auf die Seiten der Pfeiler ergibt eine lineare Struktur. Diese perspektivische Besonderheit soll für den Entwurf genutzt werden. Die Brücke liegt in einer Mulde. Die Unterführungen sind sehr dunkel. Die Fußgängerbereiche müssen deshalb auch tagsüber belichtet werden.
 
Entwurf
 
Durch die Lichtelemente ensteht eine Sieben
Aufgrund der Geometrie der Brücke sowie der geschwungenen Straßenführung zeigt der Entwurf eine dynamische 7. Durch die Schrägstellung der Brücke schließen sich die auf den Stirnseiten der Pfeiler angebrachten Lichtelemente - je nach Perspektive - zu einer 7 zusammen, bilden einen dynamischen Pfeil oder wirken wie einzelne Lichter. Nur die Summe der Blickrichtungen, das Betrachten in Bewegung, erschließt die Vielfalt der Erscheinungen.


gelbe Leuchtelemente unter der Brücke
Aus Gründen der Sicherheit sowie der Wartung sind als Leuchtmittel der Elemente, die die 7 ergeben, Lichtleisten aus LEDs in gelblichem Farbton vorgesehen. Diese erinnern an technisches Licht sowie Baustellenbeleuchtung. Im Gegensatz zur linear-dynamischen Erscheinung der 7 sollen in den Fußgängerbereichen helle Lichträume entstehen. Hier werden jeweils acht Leuchtstoffröhren mit grün-gelblichem Farbfilter eine angenehm helle, frische Atmosphäre erzeugen.
 
Die abgebildeten Simulationen zeigen - anders als geplant - das grün-gelbe Licht ebenso im Fahrbahnbereich. Dieser bliebe aber eher licht- und farblos. Wäre aus Gründen der Sicherheit eine zusätzliche Fahrbahnbeleuchtung nötig, könnte die vorhandene etwas in die Mitte gerückt werden, ohne die Lichtkunst zu stören. Die stadteinwärts gelegene Gas-Wasser-Station, die bereits durch Rübsamen + Partner, Bochum, realisiert wurde, ist integrativer Bestandteil des Entwurfs. Sie zitiert die Farbigkeit und lineare Struktur der Brücke, setzt dieser aber Ruhe und Masse entgegen. Die Installation in der Brücke ist dabei deutlich vielfältiger und komplexer. Insofern bleibt die Wertigkeit der Elemente bestehen

Das Konzept wurde bisher noch nicht umgesetzt.
 

KunstLichtTor

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