Nr. 13 Castroper Straße

Das Kunstlichttor Nummer 13 an der Castroper Straße

Die Idee für die lichtkünstlerische Gestaltung dieser historischen Stahlbrücke orientiert sich an ihrer Bestimmung als eine die Straße überspannende, mehrgleisige Bahnverkehrsader. Besonders Fußgänger erleben das Donnern der darüberfahrenden Züge unmittelbar als gewaltigen Industrial-Klang innerhalb des Brücken-Resonanzraumes.

Für das minimalistisch anmutende Lichtfeld werden etwa 15 weiße Lichtstränge im Raster der Bauwerkskonstruktion an Stahlseilen unterseitig verspannt und zeilenweise parallel verkabelt. Als Ansteuerung der einzelnen, zur Fahrbahn parallel verlaufenden Lichtstränge dienen Lichtschranken auf der Brücke. Wenn ein Zug, egal von welcher Seite, über die Brücke rollt - im Durchschnitt alle fünf Minuten - zieht er das Lichtfeld in Echtzeit mit sich auf. Beim Verlassen der Brücke bleibt ein Restlicht zurück (Verkehrsbeleuchtung).

Die Lichtszene wird durch den eindrucksvollen Lärm der Züge verstärkt. Der Klangraum/ Resonanzraum der Brückenkammern und der Verkehrsraum der Straße beziehungsweise des Gehweges werden damit sowohl tags, aber besonders bei Dunkelheit auch zum Lichtraum. Die Nummer 13 soll als römische Zahl durch einen Lichtkasten auf beiden Seiten im Scheitel der Brücke zu lesen sein. Das schwarze Kreuz und die drei Balken erinnern an Rangier- und Signalzeichen der Eisenbahn.

Das Konzept wurde im Jahr 2007 umgesetzt.

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