Nr. 16 Hermannshöhe

Kunstlichttor Nummer 16 an der Eisenbahnunterführung Hermannshöhe

Die Eisenbahnunterführung Hermannshöhe ist eine nur für Fußgänger vorgesehene Untertunnelung. Diese architektonisch unspektakuläre Situation besteht aus drei Bereichen, die es gilt, miteinander zu verbinden: Das sind die beiden Seiten mit den Auf- beziehungsweise Abgängen sowie die 64 Meter lange Unterführung.

Das Lichtquadrat
Da die beiden Zugänge der Bahnunterführung keine städtebauliche Orientierung aufweisen, haben molitor & kuzmin für jede Seite einen skulptural-visualisierten Wegweiser entworfen. Die prägnanten sechs Meter hohen Licht Metallstelen sollen die unscheinbaren, bisher kaum erkennbaren Eingänge des Fußgängertunnels von weitem sichtbar machen. Auf den Stelen sitzen vier blaue Lichtquader (25x25x25 cm), die in ihrer Anordnung wie das Piktogramm einer Treppe wirken. Durch eine Wechselschaltung des Lichts in den blauen Kuben wird der Bewegungsrhythmus der Stufen unterstrichen. Im unteren Teil der Stele strahlt ein in einem quadratischen Gehäuse eingelassener Scheinwerfer helles Licht nach oben ab, so dass die Dreidimensionalität dieser Metallskulptur deutlich sichtbar wird und mit dem oberen blauen Lichtspiel eine eigene Dynamik entwickelt. Die Ziffer 16 - die Nummerierung für dieses Tor - ist auf dem weiß leuchtenden, quadratischen Corpus durch blaue Leuchtdioden gut erkennbar.

Der beleuchtete Tunneldurchgang
Der lange, trist wirkende Durchgang stellt eine besondere Herausforderung bei der Lichtgestaltung dar. Die dominierenden Graffiti an den Wänden sollen erhalten bleiben, somit ergeben sich nur Gestaltungsmöglichkeiten für Decke und Fußboden. Für die Decke ist eine durchgehende Lichtleiste geplant, die durch ein spezielles Metallgehäuse ein eigenes Gestaltungselement bildet und ein angenehm fließendes Licht abgibt. Quadratische Gehäuse mit Power Led Spots - in gleichmäßigen Abständen von etwa sieben Metern in die Lichtschiene integriert - setzen entscheidende Lichtakzente auf den Boden. Dadurch ergibt sich ein Lichtrhythmus aus kreisrunden Lichtpunkten, die den Gang auflockern und freundlicher gestalten. Da alle Kuben mit dem integrierten Licht - im Tunnel sowie auch außerhalb - die gleichen Abmessungen haben, bilden sie eine formale Einheit und gehen mit der gesamten Metallkonstruktion eine konsequente Verbindung ein.

Dieses Konzept wurde bisher noch nicht umgesetzt.

KunstLichtTor

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