Stadtwerke und Freundeskreis ermöglichen „guten Ton“ rund um Planetariumskuppel

Foto: Vorstellung des neuen Tonsystems für Musik und Durchsagen im Planetarium. 6. März 2019. Das Foto zeigt von links nach rechts: Peter Roeschies, Öffentlichkeitsarbeit, und Judith Holländer, Leiterin der Geschäftsstelle des Freundeskreises Planetarium Bochum e.V.; Kai Krischnak, Pressesprecher der Stadtwerke Bochum und Prof. Susanne Hüttemeister, Leiterin des Planetariums Bochum. Copyright: André Grabowski / Stadt Bochum, Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation

„In zehn Minuten geht es los mit unserer nächsten Show“, hallt es aus den neuen Lautsprechern des Planetariums. Mehr als 20 von ihnen verteilen sich im Foyer, der Eingangsrundhalle rund um die Kuppel und sogar auf der Terrasse und in den Toilettenräumen. Damit ist im Planetarium nicht nur innerhalb der Kuppel für einen „guten Ton“ gesorgt. Mit der neuen Lautsprecheranlage können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Planetariums die Besucherinnen und Besucher direkt informieren – egal, wo sie sich im und um das Planetarium aufhalten – zum Beispiel, wenn sich eine Vorstellung verschiebt oder auch, wenn ein Autoschlüssel gefunden wurde. Der Nutzen ist aber nicht nur praktischer Art, sondern schafft auch Atmosphäre, wie Leiterin Prof. Susanne Hüttemeister weiß: „Wir spielen durch die neuen Lautsprecher Hintergrundmusik, die den Besuch im Planetarium zu einem runden Erlebnis macht.“

Möglich gemacht haben das Soundprojekt die Stadtwerke Bochum und der Freundeskreis des Planetariums e.V. Der Freundeskreis hatte bei der letztjährigen Sponsoring-Aktion für dieses Projekt einen Zuschuss von 15.000 Euro erhalten. Die Bochumerinnen und Bochumer vergaben bei dem Voting über 4.000 Stimmen an das Planetarium, das damit auf Platz Drei aller eingereichten Vorschläge im Bereich Kultur landete. „Wir sind im Moment noch dabei, alle Möglichkeiten auszuloten. Besonders gespannt sind wir auf den Sommer – dann wird die Terrasse von unseren Besucherinnen und Besuchern noch intensiver genutzt als in den Wintermonaten“, freut sich Hüttemeister. Insbesondere bei groß angelegten Veranstaltungen des Planetariums wie beim Luna-Festival zur Mondfinsternis im vergangenen Sommer, bei denen sich die Besucherinnen und Besucher drinnen und draußen aufhalten ist nun eine allumfassende Ansprache möglich. Auch bei ausverkauften Veranstaltungen müssen sich die Menschen auf der Warteliste nicht mehr an der Kasse drängen, sondern werden einfach aufgerufen, sobald eine Karte freigeworden ist. So ist der Besuch im Planetarium mit der neuen Tonanlage ein durch und durch entspanntes Erlebnis.

(7. März 2019)



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