eGovernment

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Die Umsetzung des elektronischen Verwaltungshandelns auf der Basis des Internets, kurz: eGovernment, ist konsequent in die moderne Öffentliche Verwaltung integriert worden.
Ständig neue Herausforderungen, wie die Barrierefreiheit des Internetauftritts, Open Data und das WEB 2.0, erfordern schnelles und teilweise auch pragmatisches Handeln der Verwaltung.

Eine Stadt muss sich als innovativer Dienstleister im Internet präsentieren und damit einen Beitrag zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes leisten. Des Weiteren ist die Verwaltung durch das Informationsfreiheitsgesetz verpflichtet, den Bürgerinnen und Bürgern frei verfügbare Informationen auf allen möglichen Kommunikationswegen zur Verfügung zu stellen.

Das Internet hat die Welt erobert:

eGovernment ist eine strategische Herausforderung für die Verwaltung auf dem Weg von der Obrigkeits- hin zur kundenorientierten, kommunikativen Dienstleistungsverwaltung.

Die Kommune hat eine Daseinsverpflichtung im Netz. Sie will im Gegensatz zu anderen Anbietern nichts anpreisen oder verkaufen und hat keine Gewinnerzielungsabsicht. Die Internet-Präsentation kann dabei das Verwaltungsangebot sinnvoll ergänzen und verschiedene Vorgänge erleichtern. eGovernment führt zwar zu einem Kulturwandel innerhalb der Verwaltung, wird aber die klassische Verwaltung in absehbarer Zeit nicht ersetzen können. Der persönliche Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern wird auch in Zukunft zum "Tagesgeschäft" der Stadtverwaltung gehören, dabei müssen aber auch neue Wege beschritten werden.

eGovernment hat sich weitestgehend durchgesetzt, zu einer Effizienzsteigerung der Verwaltung geführt und wird Verwaltungsabläufe in naher Zukunft revolutionieren. Dafür sprechen auch das ständig wachsende Informationsbedürfnis der Bürger, die politischen Zielsetzungen und die rasante technische Entwicklung.

Im Wesentlichen besteht eGovernment aus drei Säulen:

Die Stadt Bochum präsentiert sich seit dem 18. Dezember 1995 unter "www.bochum.de" im Internet. Zur Zeit werden die Seiten der städtischen Präsentation monatlich rund zwei Millionen mal abgerufen, das sind circa 250.000 Besucher.

Seit dem zweiten Quartal 2008 wird in Bochum ein CMS (Redaktionssystem) eingesetzt, das auch die gesetzlich vorgeschriebene Barrierefreiheit der Internet-Präsentation ermöglicht. Dieses System hat die Aktualität, Attraktivität und die Servicefreundlichkeit des eGovernments weiter gesteigert und wird die Basis für zukünftige Projekte wie Wissensmangement und Call-Center bilden.

Aus anfangs bescheidenen 100 sind mittlerweile über 60.000 Seiten geworden. Davon informieren rund 75 Prozent über die Stadtverwaltung und ihre Dienstleistungen. Die restlichen Seiten widmen sich der Stadtpolitik, der Gesamtstadt Bochum, deren Infrastruktur und den so genannten weichen Standortfaktoren.

In zahlreichen Tests / Untersuchungen von Hochschulen, Instituten und der Fachpresse schnitt Bochum bei verschiedenen Internet-Rankings wiederholt positiv ab.
Im Juni 2006 wurde die Bochumer Internet-Präsentation als bestes "VirtuellesRathaus in NRW" von der Universität Münster ausgezeichnet. Dabei wurde besonders das breite Informationsangebot, die Navigation im Bürgerservice und die Aufbereitung der Informationen im Politikbereich gelobt.
Ein weiterer Test von 190 städtischen Internetauftritten der Wirtschaftsprüfungs-Gesellschaft und Unternehmensberatung Ernst und Young in Juni 2011 bestätigte das mit dem 8. Platz.
Neueste Bestätigung erfuhr die Internet-Präsenz der Stadt Bochum im April 2016 durch einen Test der Grünen im Landtag NRW, bei dem 396 Internetseiten der Städte in NRW - Bereiche eGovernment, Open Data u.a. untersucht wurden; Ergebnis: 6. Platz.

"Die Daten müssen laufen, nicht der Bürger". Daher wird und wurde das "Virtuelle Rathaus Bochum" konsequent ausgebaut.
Im Einzelnen besteht  eGovernment in Bochum zur Zeit aus:

Wo kann ich was zu welchem Zeitpunkt erledigen?
Was kostet es und was muss ich eventuell mitbringen?

Daher wurde im August 2012 eine neue Konzeption für die Internetauftritte der städtischen Dienststellen entwickelt, die beginnend mit dem Ordnungsamt, Jugendamt, Einwohneramt, Straßenverkehrsamt und anderen sukzessive umgesetzt wird.

In den Sozialen Medien ist die Stadt Bochum seit November 2013 vertreten. Ebenfalls gibt es seit Juni 2014 ein umfangreiches Open-Data Portal.
Der Internet-Auftritt wird ständig aktualisiert, ausgebaut und an die gestiegenen Anforderungen (z.B. eGovernment-Gesetz NRW u.a.) angepasst. Ein mobiles Angebot betreibt die Stadt ebenso wie die Bereitstellung von verschiedenen Apps.

Weitere Informationen zum Thema "eGovernment in Bochum" erhalten Sie in der Internet-Redaktion.


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