Vonovia Ruhrstadion

Luftbildaufnahme des Vonovia Ruhrstadions in Bochum
Luftbildaufnahme des Vonovia Ruhrstadions

  • 1911
    Der Sportplatz des SuS Bochum an Castroper Straße wird mit einem Spiel gegen den VfB Hamm eingeweiht.
  • 1919
    Der Verein SuS Bochum 08 hat mit Hilfe der Vereinsmitglieder mit dem Bau des "Stadion an der Castroper Straße" begonnen. Die Arbeiten wurden jedoch später an einen Bauunternehmer vergeben.
  • 1921
    Erweiterung der Sport- und Nebenanlagen (Errichtung eines Hockeyfeldes und von Tennisplätzen und anderen Sportanlagen). Die Zuschauerkapazität im Stadion wurde duch die Errichtung einer Holztribüne erweitert. Einweihung mit dem Spiel Dresdener SC 99 gegen den Tus Bochum 1848. Bochum gewann mit 2 : 1.
  • 1922
    Spiel der deutschen und ungarischen Nationalmannschaft in einem restlos ausverkauften Stadion vor cirka 35.000 Zuschauern.
  • 1945 bis 1947
    In diesem Zeitraum wurde das Stadion durch die Besatzungstruppen beschlagnahmt. Die Benutzung der Sportanlagen musste beim englischen Sportoffizier beantragt werden. In dieser Zeit wurde das Stadion nur vierzehnmal für verschiedene Veranstaltungen (Fußball und Boxen) genutzt.
  • 1948
    Umbau und Erweiterung der Tribünenanlage
  • 1951
      Im Rahmen der Mehrkampfmeisterschaften und Staffelmeisterschaften des Westdeutschen Leichtathletikverbandes wurden die Laufbahnen auf acht Bahnen erweitert und Sprunggruben ausgebessert. Die Laufbahn galt nun als eine der modernsten und schnellsten Bahnen in ganz Deutschland.

    Hier gelangen Sie zu einer Diashow über den Bau und die Erweiterung des Ruhrstadions. Die Bilder stammen aus den fünfziger Jahren.

  • 1953
    Die Zuschauerkapazität wurde durch die Errichtung von zusätzlichen Tribünenelementen und der Erhöhung der Stehstufenanlagen um weitere 10.000 bis 15.000 Plätze vergrößert. Das Stadion konnte nun cirka 37.000 Besucher aufnehmen. Darüber hinaus wurde ein Bürogebäude und Lagergebäude für den VfL Bochum errichtet. Weiterhin wurden neue Sanitärräume und Nebenräume angelegt.
  • 1954
    Die Zuschauertribüne wurde überdacht.
  • 1951 bis 1957
    Im Rahmen der Baumaßnahmen wurden die Nebenplätze (Hockeyanlage und Tennisfelder) verlegt.
  • 1959
    Erneuerung der Stehstufenanlagen im Stadion.
  • 1965
    Die Stadt Bochum hat erstmals den Beschluss zum Ausbau des "Stadion an der Castroper Straße" zu einem Sportpark mit verschiedenen Nebenanlagen gefasst. Die Umsetzung und Planung der Baumaßnahmen erfolgte in den nächsten Jahren jedoch nur zögerlich.
  • 1966
    Es wird ein zusätzliches Trainings- und Übungsfeld am Quellenweg angelegt.
  • 1969 bis 1972
    Zwischen der Ostkurve und der Hauptkampfbahn wurden acht neue Tennisfelder angelegt. Weiterhin wurde das alte Umkleidegebäude der Tennisspieler an die neue Spielstätte verlegt. Auf den alten Tennisplätzen sollten im Rahmen des weiteren Stadionausbaues neue Sportanlagen entstehen (beispielsweise weitere Trainingsplätze für die Fußballabteilung).
  • 1971 bis 1972
    Aufgrund eines 4:2-Sieges gegen Tasmania Berlin stieg der VfL Bochum 1948 e.V. in die 1. Bundesliga auf. Damit waren zahlreiche Umfeldmaßnahmen erforderlich, um die Zufahrtsituation und Parkplatzsituation zu verbessern.
  • 1972
    Nach dem Aufstieg erhielt das Stadion "An der Castroper Straße" eine Flutlichtanlage und wurde in "Ruhrstadion" umbenannt.
  • 1975
    Nach einer längeren Planungsphasen und Entscheidungsphase innerhalb der städtischen Verwaltung wurde im November 1975 beschlossen, das Ruhrstadion in ein reines Fußballstadion umzugestalten.
      Nach dem Stadionausbau sollte ein Leichtathletikplatz mit sämtlichen Sportmöglichkeiten (Wurfanlagen, Laufanlagen und Sprunganlagen) hinter der Nordtribüne entstehen.
      In diesem Zusammenhang wurde der Bau der Rundsporthalle sowie der Rollschuhbahn vor der damaligen Ruhrlandhalle genehmigt.
  • 1975 bis 1979
    Der Stadionausbau wurde in mehreren Teilabschnitten durchgeführt, so dass der VfL Bochum seine letzten sechs Heimspiele der Saison 1975/76 in das benachbarte Herne (Schloss Strünkede-Stadion) verlegen musste.
      In der Spielzeit 1976/77 konnte der VfL Bochum in sein Heimstadion zurückkehren, das sich aber immer noch im Umbau befand. Die Südtribüne war bereits fertig gestellt, die Osttribüne folgte erst Ende 1976.
      Die Westtribüne und die Haupttribüne folgten dann in den Jahren 1977 bis 1979. Das Ruhrstadion konnte nun cirka 48.000 Zuschauern Platz bieten.
      Die Eröffnungsfeier fand am 21. Juli 1979 mit einem großen Fest im gesamten Sportzentrum und einem Spiel des VfL Bochum gegen die SG Wattenscheid 09 statt.
  • 1982 bis 1993
    In diesem Zeitraum wurde das Ruhrstadion auch für verschiedene nichtsportliche Großveranstaltungen genutzt. Es fanden Konzerte von Popgrößen und Rockgrößen wie zum Beispiel David Bowie oder Peter Gabriel statt; Open-Air-Festivals wie das "Monsters of Rock" mit Iron Maiden, Kiss und anderen. Zu bewundern war auch das Deutschrockfestival mit Nina Hagen, Herbert Grönemeyer, M.M.Westernhagen und vielen weiteren Künstlern.
  • 1980 bis 1997
    Das Ruhrstadion wurde mehrmals modernisiert, in dem eine Rasenheizung eingebaut und Anzeigetafeln installiert wurden. Zusätzlich bekam das Ruhrstadion eine neue Zaunanlage sowie große Ballfangnetze hinter den Toren.
  • 1997
    Der VfL Bochum hatte sich für die UEFA-Cup Saison 1997/98 qualifiziert, so dass gemäß der Auflagen des UEFA (Europäischer Fußballverband) die Westkurve mit Sitzplätzen ausgestattet werden musste.
  • 2000 bis 2003
    Es wurden umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Stadion (Cateringbereich und Sanitäranlagen - um nur einige Bereiche zu nennen), im Stadionumfeld (Rasentrainingsplatz und Kunstrasenplatz) und am Nachwuchszentrum des VfL Bochum auf der benachbarten Sportanlage Hiltroper Straße durchgeführt.
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