Kortum und die Welt - Die Faszination des Fremden

Ausstellung "Bochum - das fremde und das eigene" im Stadtarchiv in Bochum
Das 18. Jahrhundert war das Jahrhundert der Entdeckungen und der Aufklärung. Die noch fremde Welt wurde von Europa aus erkundet, vermessen und kartographiert. Die "Beobachtungs- und Erfahrungswissenschaften" befanden sich im Aufwind. An Bord der großen Schiffe, die in See stachen, waren Wissenschaftler und Künstler. Während die einen beobachteten, beschrieben und klassifizierten, zeichneten die anderen Land und Leute, Flora und Fauna. Die nach der Rückkehr gefertigten Berichte wurden in ganz Europa begierig erwartet. So hatten die Daheimgebliebenen teil an den Expeditionen nach Übersee und ließen sich von den Entdeckungen in der Fremde faszinieren.


Ausstellung "Bochum - das fremde und das eigene" im Stadtarchiv in Bochum

Die mobilen und die stationären Forscher gemeinsam sorgten für die Vermehrung des Wissens der Welt. Seine Verbreitung wurde durch eine Art "Medienrevolution" - die Expansion des Buchmarktes und die Entstehung immer neuer "gemeinnütziger" Zeitschriften - enorm befördert. Die Gelehrten im Europa der Aufklärung - Akademiker und gebildete Laien - waren auf vielfältige Weise miteinander vernetzt. Zu ihnen gehörte der Bochumer Arzt Dr. Carl Arold Kortum.


Die Stadt Bochum auf facebook   Folge der Stadt Bochum auf Twitter   Die Stadt Bochum auf YouTube   Folge der Stadt Bochum auf Instagram   Die Stadt Bochum auf flickr

Impressum
 
Werbepartner