Fremde Feinde

Ausstellung "Bochum - das fremde und das eigene" im Stadtarchiv in Bochum
Menschen anderer Länder und auch deren Staaten können fremdartig erscheinen, unbekannt oder exotisch, auch wenn es sich vielleicht um Nachbarländer und deren Bewohner handelt. Wodurch können diese "Fremden" jedoch zu Feinden werden? Konkurrierende Gebietsansprüche sowie ethnisch-kulturelle und andere Konflikte entwickelten sich häufig in der Geschichte zu Feindschaften und mündeten in Kriegen.

Stellvertretend für kriegerische Auseinandersetzungen steht hier der Erste Weltkrieg (1914 - 1918). Die Auswahl bildlicher Darstellungen aus dem Medien Plakat und der Feldpostkarte verdeutlicht, wie die Bevölkerung in der Wahrnehmung des Fremden als Feind beeinflusst wurde. Der Erste Weltkrieg brachte diese Druckerzeugnisse massenhaft hervor.


Ausstellung "Bochum - das fremde und das eigene" im Stadtarchiv in Bochum
Bochum bekam die Auswirkungen dieses Krieges mannigfach zu spüren. Die Aufgaben der Wohlfahrts- und Fürsorgeeinrichtungen wurden erweitert, die Bevölkerung hatte mit der Lebensmittelknappheit und Entbehrungen, die das gesamte tägliche Leben betrafen, zu kämpfen. Von den etwa 36.000 Einberufenen fielen fast 4.600 oder verstarben an den erlittenen Verwundungen in der Heimat. Für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges wurden verschiedene Denkmäler errichtet. Für diejenigen, die der evangelischen Altstadtgemeinde angehört hatten, entstand in den Jahren 1929 - 1931 im Turm der Christuskirche die "Heldengedenkhalle".



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