Das Eigene und das Fremde im "Dritten Reich"

Ausstellung "Bochum - das fremde und das eigene" im Stadtarchiv in Bochum
Am 30. Januar 1933 erfolgte die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler. Die NSDAP festigte die übernommene Macht in Deutschland durch Verordnungen und Gesetze, Gewalt und Terror,  "erzieherische" Maßnahmen, Propaganda und die Mobilisierung der Massen. Unter der Parole "Ein Volk - ein Reich - ein Führer" wurde der gleichgeschaltete Führerstaat propagiert; die "Volksgemeinschaft" wurde konstruiert. Die krasse Unterscheidung des "Eigenen" vom "Fremden" war ein zentrales Merkmal der NS-Ideologie. Die Inklusion der "Eigenen" beinhaltete die Exklusion aller anderen. Viele der aus der "Volksgemeinschaft" Ausgeschlossenen waren hier zu Hause, wie die Mehrzahl der jüdischen Bürger. Im "Dritten Reich" wurden sie "fremd gemacht". Andere kamen als Fremde und sollten es bleiben, wie die Zwangsarbeiter, die im Zweiten Weltkrieg gewaltsam aus ihren Heimatländern verschleppt wurden.
Ausstellung "Bochum - das fremde und das eigene" im Stadtarchiv in Bochum



Die Verfolgung der angeblich Fremden wurde von der schamlosen Aneignung fremden Eigentums begleitet, sei es durch "Arisierungen" oder die Ausbeutung der ins Reich geholten "Fremdarbeiter". Aneignungen fand den aber auch symbolisch statt, beispielsweise durch die Umdeutung von Bräuchen und Feiertagen im nationalsozialistischen Sinne.


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