Fremde - Gäste - Gastarbeiter

Ausstellung "Bochum - das fremde und das eigene" im Stadtarchiv in Bochum

1961 schlossen die Bundesrepublik Deutschland und die Türkei ein Anwerbeabkommen ab. Daraufhin kamen türkische Männer und Frauen auch nach Bochum, um hier zu arbeiten. Der Hauptbahnhof war für die meisten das Eingangstor zur Stadt. Anfänglich planten weder Arbeitgeber noch die Migranten einen längerfristigen Aufenthalt. Dies änderte sich im Lauf der Jahre, und viele "Gastarbeiter" holten ihre Familien nach Deutschland.

2007 waren in Bochum 10.418 Menschen türkischer Nationalität gemeldet, was etwa 2,8% der Gesamtbevölkerung entspricht. Von allen in Bochum lebenden Ausländern macht die türkische Gemeinschaft ein knappes Drittel aus. Sie ist damit die größte Gruppe.


Ausstellung "Bochum - das fremde und das eigene" im Stadtarchiv in Bochum
Mit welchen Wünschen und Erwartungen verließen die Menschen ihre Heimat? Was waren ihre ersten Erfahrungen hier? Und: Wie beschreiben sie aus heutiger Sicht Fremdes und Eigenes? Sechs Frauen und Männer haben unsere Fragen beantwortet. Zusätzlich leihen sie uns Objekte, die für sie die Zeit des Übergangs und den Umgang mit der Fremde symbolisieren.
Der Einblick, den uns diese Menschen geben, ist ein exemplarischer, der nicht für alle Migrantinnen und Migranten gilt. Die Erarbeitung dieser Ausstellungsabteilung erfolgte in Kooperation mit der IFAK e.V. Multikulturelle Jugend-, Familien- und Seniorenarbeit.


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