Bochum - das fremde und das eigene

Foto der Ausstellung "Bochum - das fremde und das eigene"
Das Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte zeigt in den kommenden zwölf Monaten die Ausstellung Bochum - das fremde und das eigene. Es ist Ankerprojekt von "Fremd(e) im Revier?!", für das sich neun Ruhrgebiets-Archive und ihre Kooperationspartner anlässlich des Kulturhauptstadtjahres erstmalig zusammen geschlossen haben.

Die Bochumer Ausstellung zeichnet in einem weitgefassten historischen Längsschnitt das nicht immer einfache Wechselspiel von ‚fremd’ und ‚eigen’ nach. Sie beginnt in "vorgeschichtlicher" Zeit und lässt ihren Rundgang durch die jahrhundertealte Stadtgeschichte in der Gegenwart enden. Einen Schwerpunkt der Ausstellung bildet die Hochindustrialisierung, in der mit dem Zustrom arbeitswilliger Menschen die Stadt sich derart veränderte, dass sie ihren "Ureinwohnern" fremd wurde. Sie zeigt auch, wie in der NS-Zeit die Ablehnung des (vermeintlich) Fremden in Ausgrenzung, Ausbeutung und Vernichtung kulminierte.

Bochum - das fremde und das eigene ist die erste und die größte Ausstellung der neunteiligen Kooperation Fremd(e) im Revier?!, einem Projekt der Kulturhauptstadt RUHR.2010. Archive aus dem gesamten Ruhrgebiet und andere Partner zeigen anhand von Archivschätzen und wertvoller Leihgaben die Zuwanderung ins Ruhrgebiet über die Jahrhunderte nach. Dabei zieht sich durch alle Ausstellungen wie ein roter Faden die Frage, welche Mechanismen aus einem kulturellen Neben-/ Gegeneinander ein Miteinander machen.


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