Neues Fliednerhaus
Übernachtungsstelle für Wohnungslose integriert Suppenküche und medizinische Wohnungslosenhilfe

Den Letter of Intent für den Neubau des Fliednerhauses halten am 18.09.2017 Jens Fritsch (Vorstand Innere Mission), Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Norbert Riffel (Geschäftsführer VBW Bauen und Wohnen GmbH) im Rathaus in Bochum in den Händen.

Die Betreuung und Versorgung wohnungsloser Menschen in Bochum wird deutlich verbessert. Die Übernachtungsstelle für Wohnungslose – das Fliednerhaus direkt am Stadion – ist marode und muss ersetzt werden.

„Wir wollen aber nicht die Wohnungslosen von einer schäbigen Immobilie in eine andere schicken“, so Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, „sondern deutlich machen, dass wir eine soziale Stadt sind.“

Die VBW Bauen und Wohnen GmbH ist Eigentümer des Grundstücks und errichtet direkt neben dem alten Haus ein neues Gebäude. „Bereits im Sommer 2018 soll es stehen“, so VBW-Geschäftsführer Norbert Riffel.

Die Innere Mission/Diakonisches Werk Bochum e.V. mietet das Gebäude als Generalmieterin für 25 Jahre an. „Wir freuen uns darüber, dass es den Verantwortlichen der Stadt Bochum gelungen ist, mit der Übernachtungsstelle für Wohnungslose, der Suppenküche sowie auch der medizinischen Wohnungslosenhilfe die zentralen Stellen für die Versorgung wohnungsloser Menschen zukünftig an einer Stelle eine Bleibe zu ermöglichen“, so Vorstandsmitglied Jens Fritsch.

„Der Neubau eines sozialen Zentrums mit einem durchdachten Konzept und langfristiger Perspektive ist einmalig im Ruhrgebiet“, so OB Eiskirch.
Das knapp 950 Quadratmeter große neue Gebäude bietet auf insgesamt 3 Etagen ganzjährig 32 Übernachtungsplätze für wohnungslose Menschen und 10 Plätze für Frauen. (Die Kapazität kann bei Bedarf auf bis zu insgesamt knapp 60 Plätze ausgeweitet werden.)

Im Erdgeschoss werden die Suppenküche e.V. und die Aufsuchende medizinische Hilfe für Wohnungslose Bochum e. V. ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit weiter ausführen.
Für Sozialdezernentin Britta Anger eine gute Lösung. „Sie bietet eine dauerhafte Perspektive.“ Auch für die renovierungsbedürftige Einrichtung an der Stühmeyer Straße gibt es eine Alternative – an der Bessemer Straße wird eine als Flüchtlingsunterkunft eingerichtete aber dafür nicht genutzt Immobilie als Tagesaufenthalt für Obdachlose eingerichtet.

(20. September 2017)



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