Neue Regeln für Immobilienmakler und Wohnimmobilienverwalter ab 1. August 2018

Für Wohnimmobilienverwalter gilt seit dem 1. August 2018 erstmals eine Erlaubnispflicht nach § 34c Abs. 1 S. 1 Nr. 4 GewO (Gewerbeordnung).

Der Erlaubnispflicht unterliegen neben den Wohnungseigentumsverwaltern auch Mietwohnungsverwalter. Voraussetzung für die Erteilung der Erlaubnis ist, dass der Wohnimmobilienverwalter seine Zuverlässigkeit, geordnete Vermögensverhältnisse sowie eine Berufshaftpflichtversicherung nachweisen kann.

Wohnimmobilienverwalter, die diese Tätigkeit ab dem 1. August 2018 neu aufnehmen möchten, benötigen eine Erlaubnis nach § 34c Abs. 1 S. 1 Nr. 4 GewO. Für bereits tätige Wohnimmobilienverwalter hingegen, die vor dem Tag des Beginns der Erlaubnispflicht nach § 34c Abs. 1 S. 1 Nr. 4 GewO bereits Wohnimmobilien verwaltet haben und diese Tätigkeit weiterhin ausüben wollen, besteht eine Übergangsfrist von sechs Monaten. Diese müssen also bis zum 1. März 2019 eine Erlaubnis nach § 34c Abs. 1 S. 1 Nr. 4 GewO beantragen werden.

Zudem besteht sowohl für Immobilienmakler als auch Wohnimmobilienverwalter ab dem 1. August 2018 eine Weiterbildungsverpflichtung von 20 Stunden innerhalb von drei Jahren. Diese Weiterbildungsverpflichtung gilt auch für die unmittelbar bei erlaubnispflichtigen Tätigkeiten mitwirkenden Angestellten. In der MaBV werden Einzelheiten der neu eingeführten Weiterbildungsverpflichtung geregelt, ebenso wie eine Befreiung von der Weiterbildungsverpflichtung für Gewerbetreibende und ihre weiterbildungspflichtigen Mitarbeiter, wenn sie eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung als Immobilienkaufmann/ -frau sowie als Geprüfte/-r Immobilienfachwirt/-in nachweisen können.



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