Blaue Linie 7

Luftaufnahme des Bergbau-Museums - Per Klick erhalten Sie ein 360-Grad Panorama
Im Jahre 1930 schlossen die Stadt Bochum und die Westfälische Berggewerkschaftskasse einen Vertrag zur Gründung und Unterhaltung eines "Geschichtlichen Bergbaumuseums". Ziel und Zweck des Museums sollte sein, der Öffentlichkeit die technische Entwicklung des Bergbaus von den Anfängen bis heute im wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Umfeld darzustellen.

Die Konzeption hat sich bewährt. Mit seinen jährlich rund 400.000 Besuchern zählt das 1976 in "Deutsches Bergbau-Museum" umbenannte Museum heute zu den meistbesuchten Bildungseinrichtungen Deutschlands und hat sich zum weltweit größten Fachmuseum seiner Art entwickelt.

Förderturm des Bergbau-Museums am Abend. Per Klick verlassen Sie den Internet-Auftritt der Stadt Bochum.
Originalmaschinen und Originalgeräte, Modelle, Schautafeln, Übersichtskarten, Mineralien- und Gesteinssammlungen und auch Exponate der Kunstgeschichte zeigen auf etwa 7.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche die Entwicklung des Kohlebergbaus. Aber auch die verschiedenen anderen Bergbausparten Braunkohle, Metall- und Eisenerze, Erdöl, Erdgas und die Arbeitsweisen im Tiefseebergbau werden erläutert.

Zu den besonderen Attraktionen zählt das Anschauungsbergwerk, das 1936 in einer Tiefe von 15 bis 20 Metern unter dem Museumsbau errichtet wurde und die authentischen Verhältnisse in einem Steinkohlebergwerk darstellt.

Knappenchor vor Bergleuten bei einer Grubenfahrt - Per Klick erhalten Sie weitere Fotos zum Thema "Bergbau im Wandel der Zeit"
Eine "Grubenfahrt" vermittelt Eindrücke, wie sie in einer solch umfassenden Form kaum in einem tatsächlich fördernden Bergwerk gewonnen werden können. Auf dem 2,5 Kilometer langen Rundweg kommen Originalmaschinen zum Einsatz, die dem Besucher eine Vorstellung davon geben, wie sich der Arbeitsplatz des Bergmanns im Laufe der Zeit gewandelt hat und wie heute automatisierte Arbeitsabläufe, Elektronik und Fernsteuerung den Betriebsablauf in einem Kohlebergwerk bestimmen.




Aufnahme einer Führung in der Grube im Deutschen Bergbau Museum. Per Klick verlassen Sie den Internet-Auftritt der Stadt Bochum.

Neben den beiden Hobel- und Schrämmwalzenstreben mit einer Länge zwischen 40 und 80 Metern ist auch die berühmt gewordene Dahlbusch-Rettungsbombe zu sehen, die bei einem schweren Bergwerksunglück in Lengede zum Einsatz kam und dort vielen eingeschlossenen Bergleuten das Leben gerettet hat.





Aussichtsplattform mit den Seilscheiben auf dem Förderturm des Deutschen Bergbau-Museums. Per Klick verlassen Sie den Internet-Auftritt der Stadt Bochum.
Unmittelbar über dem Schacht des Anschauungsbergwerks wurde Mitte der 1970er Jahre der 71,4 Meter hohe Förderturm der stillgelegten Dortmunder Zeche Germania errichtet. Hier befindet sich in 60 Metern Höhe eine Aussichtsplattform, von der aus sich ein beeindruckender Blick über Bochum und das mittlere Ruhrgebiet eröffnet.

RUHR.VISITORCENTER Bochum

Im Zuge der Kulturhauptstadt Europas 2010 erhielt das Deutsche-Bergbau-Museum das RUHR.VISITORCENTER Bochum. Es wurde gemeinschaftlich finanziert durch die Bundesrepublik Deutschland und das Land NRW. Das RUHR.VISITORCENTER Bochum vermittelt auf spielerische, interaktive Weise Informationen über Bochum und die Metropole Ruhr. Hier befinden sich auch die Impressionszone mit interaktivem Fernrohr, die Erfahrungszone mit interaktivem Tisch und Info-Terminal, das große Ruhrgebiets-Bergbaumodell mit der Virtuellen Grubenfahrt als 3D-Film sowie der Museumsshop.

Der Schwarze Diamant

Schwarzer Diamant am Abend - Per Klick erhalten Sie ein 360-Grad Panorama.
Der im Jahr 2009 eingeweihte Schwarze Diamant des niederländisch-deutschen Architekturbüros Benthem Crouwel ist durch zwei Brücken mit dem Altbau verbunden. Er bietet Platz für Wechselausstellungen und die Barbara-Ausstellung. Die melonengelben Gänge des schwarzen Kubus erinnern an glühende Kohle und stellen einen Querschnitt durch ein Bergwerk dar. Die architektonische Gestaltung des Anbaus sorgt für einen spannenden Kontrast zum streng gegliederten Hauptgebäude.

Das Deutsche Bergbau-Museum ist jedoch nicht nur für Besucher da. Hier wird auch Forschung betrieben. Zu den zahlreichen Arbeitsgebieten zählen unter anderem: Montanarchäologie, Industriearchäologie, Technische Denkmäler und Bergbaugeschichte.

Deutsches Bergbau-Museum Bochum
Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum
Telefon: 0234 / 5 87 70


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