Zukunftsperspektiven für die Bochumer Kultur

Bochum – die Kulturhauptstadt im Ruhrgebiet führt einen
Kulturentwicklungsprozess (KEP) durch

Bochum ist die Kulturhauptstadt des Ruhrgebiets. Das Schauspielhaus, die Bochumer Symphoniker, das Kunstmuseum oder das Planetarium und Stadtbücherei bilden mit den Angeboten der sogenannten Freien Kulturszene eine einzigartige, abwechslungsreiche Kulturlandschaft. Ob das prinzregent-Theater, ROTTSTR5 Theater, das Kulturhaus Thealozzi oder das Zeitmaultheater – alle stehen für ein attraktives, avantgardistisches und breit gefächertes Kaleidoskop kleinerer Bühnen und Bretter. Das weltweit erfolgreichste Musical hat in Bochum seine Heimat. Es gibt Museen unter Tage, die besten Puppenspieler der Welt geben sich hier ein Stelldichein, am Kemnader See entsteht eine Zeltstadt voller Musik und Kunst. Das größte Innenstadt-Festival der Region lockt jährlich bis zu eine Million Besucher und und und.

Das kulturelle Leben zeichnet sich durch die Verschiedenartigkeit und die hohe Qualität der unterschiedlichsten Angebote aus. Doch wie steht`s mit der Kultur in Bochum? Was erwarten wir von der Kultur und wohin soll sich die Kulturlandschaft entwickeln? Wo liegen Stärken aber auch Schwächen der Bochumer Kultur? Um diese Fragen zu beantworten werden Ziele definiert, Schwerpunkte gesetzt und entsprechende Strategien entwickelt – in einem Kulturentwicklungsprozess (KEP).

Der Prozess beginnt mit Experten-Interviews und Onlinebefragungen, um eine Bestandsaufnahme zu formulieren. Eine Zukunftskonferenz im Herbst und eine daran später anschließende Ergebniskonferenz bilden den Kern. 80-150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Bereichen des Kulturlebens in Bochum werden mit einbezogen und sind wichtiger Bestandteil des Arbeitsprozesses. Gemeinsam werden Ziele und Leitlinien erarbeitet und formuliert. Zur Sicherung der Nachhaltigkeit des Prozesses soll eine  Kulturkonferenz etabliert werden, die in einem zweijährigen Rhythmus tagt, um einen Austausch lebendig zu halten und auf Grundlage einer fortgeschriebenen Bestandsanalyse den jeweiligen Entwicklungsstand zu überprüfen.

Die Ergebnisse des Kulturentwicklungsprozesses werden dokumentiert, den politischen Gremien zur Entscheidung vorgelegt und der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Kulturschaffenden und Kulturverantwortlichen, sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Stadt sind herzlich eingeladen, sich zu informieren und sich mit ihrer Meinung, mit Anregungen und Ideen aktiv einzubringen.

Auf dieser Seite wollen wir fortlaufend über den Fortgang und die Ergebnisse des Prozesses berichten sowie über die entsprechenden Beteiligungsformate informieren.

Kontakt: kep@bochum.de

 


Daten und Fakten zum Kulturentwicklungsprozess

KEP Phasen / Zeitplan

Grafik: KEP Phasen/Zeitplan

Projektverlauf inhaltlich

Grafik: Projektverlauf inhaltlich

Auf welchen Fragen der Schwerpunkt des Entwicklungsprozesses liegen soll

  • Wie steht´s mit der Kultur in Bochum?
  • Stärken - Schwächen - Chancen
  • Was erwarten wir von der Kultur? Wie soll sich die Kulturlandschaft in Zukunft entwickeln?
  • Was nützt die Kultur? Wo liegt ihre stadtentwicklungspolitische Bedeutung?
  • Herausforderungen in der Zukunft
  • Zukünftige Prioritäten? Die wichtigsten Handlungsfelder der Kulturpolitik
  • Konkrete Maßnahmenvorschläge an Stadtspitze und Rat der Stadt

Was wir erreichen wollen - Ziele, Nutzen

  • Partizipation - aktive Mitwirkung möglichst Vieler
  • Kreativität
  • Konsensbildung
  • Akzeptanz
  • Indentifikation
  • Hohe Umsetzungsbereitschaft
  • öffentliche Wirkung in der Stadt
  • Spannung - Aufmerksamkeit - ein Schub für die Kultur

Wie ist es um die Kultur in Bochum bestellt?
Beteiligen Sie sich bis zum 26. Juni an der großen Online-Befragung zur Bestandsaufnahme der Bochumer Kultur

  • wenn Sie eine in der Bochumer Kultur aktive Einzelperson sind und sich beteiligen möchten , können Sie den Fragebogen hier anschauen, zum Ausfüllen des Fragebogens klicken Sie bitte hier
     
  • wenn Sie eine Kultur-Organisation sind, die nicht von der Stadt Bochum finanziell gefördert wird oder lediglich mit einem Betrag unter 1.000 EUR und Sie sich beteiligen möchten, können Sie den Fragebogen hier anschauen, zum Ausfüllen des Fragebogens klicken Sie bitte hier
     
  • wenn Sie eine Bochumer Kultureinrichtung oder –organisation sind, die von der Stadt Bochum mit einem regelmäßigen Zuschuss (für Betriebskosten oder Projekte) von mindestens 1.000 EUR pro Jahr gefördert wird.
    Hier gilt allerdings eine Besonderheit: Falls Sie zu diesem Kreis gehören, wurden Sie postalisch vom Kulturbüro der Stadt Bochum angeschrieben und haben einen Zugangscode erhalten. Mit diesem können Sie den vorgesehenen Fragebogen, hier nur lesend verfügbar, ausfüllen. Es ist technisch möglich, die Arbeit an dem Fragebogen jederzeit zu unterbrechen und später daran weiterzuarbeiten.

Fidena Auftakt
Alle Fragebögen werden elektronisch ausgefüllt und ausgewertet.

Das Ausfüllen des Fragebogens macht etwas Arbeit und kostet Zeit. Aber die zusammengefassten Ergebnisse der Befragung werden wesentliche Erkenntnisse über den Stand der Kultur in Bochum und ihre zukünftigen Entwicklungsprioritäten bringen.

Die Resultate werden zusammengefasst als Arbeitsgrundlage in die Zukunftskonferenz eingebracht, die im Herbst stattfinden wird.

Die Ergebnisse werden absolut vertraulich behandelt. Die ausgefüllten Fragebögen werden nicht von der Stadt sondern ausschließlich von der beauftragten Kulturberatungsfirma „TAKE PART“ (www.takepart-kulturberatung.de). ausgewertet. Sie werden so zusammengefasst in den weiteren Prozess eingebracht, dass einzelne Einrichtungen oder Organisationen nicht identifizierbar sind. Näheres dazu finden Sie auf der ersten Seite der Fragebögen.

Wir möchten Sie herzlich einladen, den Kulturentwicklungsprozess zu unterstützen und Sie bitten, sich aktiv daran zu beteiligen.

Sie können den Fragebogen in der Zeit vom 27. Mai bis zum 26. Juni 2019 online bearbeiten.




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